US-Organisation spendet 15.000 Anoraks aus 500.000 recycelten PET-Flaschen an bedürftige Kinder

Operation Warm aus den USA produziert nachhaltige Anoraks mit dem Namen „The Green Guardian“, die kostenfrei an bedürftige Kinder verteilt werden sollen. Die gemeinnützige Organisation wird bis zum Herbst 2018 in Nordamerika 15.000 Mäntel aus recycelten Plastikflaschen herstellen.

JEDER ANORAK BESTEHT AUS 32 PLASTIKFLASCHEN

Jedes der Green Guardian-Mäntel von Operation Warm besteht aus recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) und macht 100% an Futter, Fleece und Außenmaterial aus. Jeder Mantel hält durchschnittlich 32 Plastikflaschen davon ab, unsere Ozeane und Deponien zu verschmutzen. Sollte die gemeinnützige Organisation bis zum Herbst tatsächlich 15.000 Anoraks produzieren, sind das fast 500.000 Plastikflaschen.

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Foto: Operation Warm

„Unser umweltfreundlicher Anorak ist stilvoll und langlebig, er wurde entwickelt, um stundenlang draußen zu spielen zu können und vor Wintertemperaturen zu schützen.“ The Green Guardian soll auf die Plastikflaschenkrise aufmerksam machen und die Möglichkeit eröffnen, Kinder über den Umweltschutz aufzuklären. „

Dick Sanford, CEO von Operation Warm

PET-Kunststoffe werden meistens, nachdem sie ausgedient haben, zu einem Synthetik-Gewebe für eine Vielzahl von Textilien recycelt. Recyceltes PET wird zudem üblicherweise für Verpackungen von Lebensmitteln und Getränken weiter verwendet, doch nur ein Viertel des Kunststoffes wird in den Vereinigten Staaten überhaupt recycelt. Eine Reihe von Bekleidungsunternehmen, unter anderem zum Beispiel adidas, kreieren mit dem Material inzwischen neue Kleidungslinien.

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Foto: Operation Warm

ES WIRD AN EINKOMMENSSCHWACHE FAMILIEN GELIEFERT

Operation Warm konzentriert sich darauf, die Anoraks kostenfrei an einkommensschwache Familien zu liefern, anstatt sie im Einzelhandel zu verkaufen. Sie arbeiten mit lokalen Gemeinschaften zusammen und wollen die Mäntel in großen Mengen bei Veranstaltungen in Schulen, Jugendclubs und Kirchen verteilen. Andere Vereine und Organisationen können Operation Warm für Anfragen von Green Guardian-Mäntel kontaktieren. Für weitere Unterstützung kann man außerdem spenden.

Dieser Anorak besteht aus Plastikflaschen und wird an Kinder gespendet
Foto: Operation Warm

„Der Green Guardian wird unser Beitrag zu der Krise sein, die wir in dieser Welt haben – unser Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Dick Sanford. „Ich persönlich glaube, dass jeder Einzelne dafür verantwortlich ist, anderen zu helfen.“

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Bremens Kitas und Schulen stellen bis 2022 komplett auf Bio-Lebensmittel um

Bremen will den Anteil von Bio-Lebensmitteln in Kindergärten, Schulen, Kantinen und Kliniken deutlich erhöhen. Nach einer Entscheidung des Senats im Februar 2018 sollen Schulen und Kindertagesstätten bis 2022 ihre Gemeinschaftsmahlzeiten auf die Verwendung von Bio-Lebensmitteln umstellen.

Für städtische Krankenhäuser gilt bis 2024 eine Quote von immerhin 20% Bio, die ebenfalls vorfinanziert wird. Damit liegt Bremen im Bundesvergleich ganz vorn.

„Das setzt ein klares Signal in Richtung der Lebensmittelindustrie und die Produzenten aus Bremen und Umgebung. Wir machen außerdem einen wichtigen Schritt in Sachen Klimapolitik.“

Umweltsenator Joachim Lohse (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Umstellung bedeutet auch eine Reduzierung des Fleischkonsums. Bis Ende 2018 sollen die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bremer Kindertagesstätten und Schulen verbindlich sein. Die DGE empfiehlt für Kinder und Jugendliche höchstens zwei Fleischmahlzeiten pro Woche.

AUSSTIEG AUS DER MASSENTIERHALTUNG

„Der Plan stellt eine gute Entscheidung für die 20.000 Kinder und Jugendlichen in Bremen dar, die täglich in städtischen Kindertagesstätten und Schulen essen“, sagte der Lebensmittel- und Landwirtschaftssprecher der Grünen, Jan Saffe. Die Umstellung auf Bio-Fleisch soll Bremens Beitrag zum Ausstieg aus der Massentierhaltung sein.

VERZÖGERUNGEN DER UMSTELLUNGEN GAB ES BISHER VIELE

Eigentlich hätte der Aktionsplan zum Lebensmittelwechsel in Bremens öffentlichen Kantinen, Mensen und Krankenhäusern bereits am 23. Januar verabschiedet werden müssen. Aber dann wurde der Plan auf Veranlassung der SPD von der Tagesordnung gestrichen.

Im Jahr 2016 unterzeichneten 5.383 Bürger Bremens den Bürgerantrag der Agricultural Policy Alliance Bremen (ABB) „Kein billiges Fleisch in der Gemeinschaftsverpflegung“. Ziel dieser Kampagne war die Umstellung der Gemeinschaftsverpflegung auf Lebensmittel aus ökologischem Landbau, denen ein artgerechter Viehbestand zugrunde liegt. Laut dem Bürgerbeschluss der Stadtverwaltung vom September 2016 hätte der Senat Ende September 2017 einen Aktionsplan vorlegen sollen. Dieses Ziel wurde jedoch nicht eingehalten.

Der Bremer Senat hat Anfang Februar 2018 nun einen mehrstufigen Aktionsplan „Mehr Bio in Schulen, Kindertagesstätten und Krankenhäusern“ verabschiedet. Vor einem Jahr hatte die Stadtbürgerschaft den Senat beauftragt, einen solchen Plan zu entwickeln. Nun soll bis 2022 die Fleischmenge von Massentieren in der Gemeinschaftsverpflegung für Schulen und Kindertagesstätten und bis 2024 bei den Mahlzeiten für die Patienten der Krankenhäuser deutlich reduziert werden. In Schulen und Kindertagesstätten wäre das zu 100 Prozent „organisch“.

WAS DER PLAN GENAU BEINHALTET

Der Aktionsplan ist so konzipiert, dass der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senator für Finanzen, der Senator für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Senator für Kinder und Bildung in einem gemeinsamen Prozess die Voraussetzungen für die Umstellung auf “ organisch „auf den Weg bringen.

Kernelemente sind „vorbildliche Pilotprojekte“ und die „umfassende Ausbildung von Küchenpersonal“. Das bedeutet, dass Eltern, Kinder, Patienten und die Belegschaft gleichermaßen an der Umstellung beteiligt sind. Die Koordination dieses Prozesses übernimmt das Projekt „BioStadt Bremen“. Die kommunalen Krankenhäuser streben eine schrittweise Nutzung von zunächst 20 Prozent ökologischer Lebensmittel an. Milch wird aber beispielsweise schon zu Beginn 100 Prozent „Bio“ sein.

„Die Umstellung auf „Bio“ betrifft nicht nur Fleisch, sondern das gesamte Spektrum der Produkte, die in der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt werden, also auch Gemüse, Obst, Milchprodukte und Eier. Zudem sollen die Produkte möglichst aus der Region. Damit liegen wir ganz weit vorne und die anderen BioStädte Deutschlands schauen gespannt auf Bremen als Vorreiter.“

Claudia Elfers, Leiterin der BioStadt Bremen

Diese solarbetriebene Schule in Kopenhagen setzt auf Ernährung, Bewegung und Sensorik

Zwischen den Inseln Brygge, dem Hafen von Kopenhagen und Amager Commons entsteht derzeit die New Islands Brygge School. Die solarbetriebene Schule will einen besonderen Fokus auf Ernährung und Bewegung setzen.

Die spezielle Ausrichtung der Schule ermöglicht es den Schülern, theoretischen Unterricht mit physischem, sensorischem und erfahrungsbasiertem Lernen zu verbinden. Diese Art des Lernens hat der New Islands Brygge School seine Gestalt verliehen. Mit seiner dreieckigen Form ahmt das Gebäude die Strukturen der angrenzenden Stadt und des Hafens nach. Die galten jeweils auch als Inspiration für die Wahl der Materialien und der Farbgebung des Komplexes.

News Islands Brygge School lets Students grow their own food
Foto: C.F. MØLLER ARCHITECTS

Da Nahrung ein Schlüsselelement der Identität der Schule ist, ist der Speisesaal der zentrale Raum. Der Speisesaal mit doppelter Decke ist nicht einfach nur die Cafeteria, sondern auch der Knotenpunkt, der alle Funktionen der Schule miteinander verbindet. Das macht den Speisesaal zum Treffpunkt, an dem sich die Schüler über die vielen Aktivitäten der Schule hinweg treffen können.

C F Moeller School lets student grow their own food
Foto: C.F. MØLLER ARCHITECTS

Da Bewegung ein weiterer Schwerpunkt der Schule ist, ist es wichtig, dass die Architektur der Schule körperliche Aktivität und Spiel motiviert und fördert. Das wird insbesondere durch die dynamische spiralförmige Gestaltung des Gebäudes erreicht, die mit einer breiten Treppe zur Dachfläche der Schule lädt. Die Dachlandschaft ermöglicht den Zugang zu mehreren Bereichen der Schule, so dass die Schüler bei jedem Raumwechsel einen unterhaltsamen Kurzurlaub über das Dach machen können.

Students grow their own food at this school in denmark
Foto: C.F. MØLLER ARCHITECTS

Der obere Teil des Daches ist das Sportgelände, mit reichlich Gelegenheit für körperliche Aktivität auf der Laufstrecke, im Parkour-Bereich, oder auf dem geschlossenen Ballplatz.
Die Innen- und Außenräume der Schule sind so angelegt, dass sie in engem Kontakt zueinander stehen.

Der Schwerpunkt liegt jedoch nicht nur darin, den Schülern beizubringen, wie sie Obst und Gemüse in den schuleigenen Gärten anbauen und ihre eigenen Mahlzeiten zubereiten können. Es gibt außerdem einen Schwerpunkt in körperlicher Aktivität, was bedeutet, dass es eine Reihe von Freizeiteinrichtungen in den vier Ebenen des Komplexes geben wird. Die gesamte Schule kann von drei verschiedenen Eingängen aus betreten werden, bei denen jeder sein eigenes einzigartiges Gefühl hat, wenn er den zentralen Raum erreicht.

DIE ARCHITEKTEN SIND KEINE UNBEKANNTEN

Die Architekten C.F. Møller wurde mit der Schaffung der New Islands Brygge School in Kopenhagen beauftragt. Mit einer Größe von 105.690 Quadratmetern bietet diese neue Schule bis zu 784 Schülern Platz; mit zusätzlichen Räumen für die Mitarbeiter und verschiedene Aktivitäten. Zusätzlich wird es einen großen Außenbereich mit einem zusätzliche Biologiegarten und mehreren Gewächshäusern geben.

C.F. Møller betrachten Umweltbewusstsein, Ressourcenbewusstsein, gesunde Projektfinanzen, soziale Verantwortung und gute Handwerkskunst als wesentliche Elemente ihrer Arbeit. Dieses Ethos soll grundlegend für all ihre Projekte sein, ein roter Faden, der von der Masterplanung bis zum Detaildesign reicht.

„Wir möchten eine Lernatmosphäre von hoher Qualität für Lehrer, Schüler und Mitarbeiter schaffen, mit besonderem Fokus auf die Gestaltung von Innen und Außen. Die Schule soll auch Treffpunkt für lokale Vereine und Sportvereine sein, mit einfacher Erreichbarkeit und offenem Design, damit sich auch Nicht-Schüler in der Schule willkommen fühlen.“

Martin Lose, Sektionsdirektor bei dem Bauunternehmen für das Projekt,
MT Højgaard

C.F. Møller hofft auf die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Diese Organisation stellt strenge Richtlinien für sechs Aspekte eines Gebäudes auf, einschließlich der Umweltauswirkungen, der Technologie und des Standorts. Die New Islands Brygge School wird „Lüftung mit Wärmerückgewinnung, natürliche Lüftung, tageslichtgesteuerte Beleuchtung und eine hochgradig isolierte Hülle“ bieten. In den Dachgärten wird es zudem Sonnenkollektoren geben, die eine Energiequelle für die Schule bieten werden.

NOCH STECKT DIE SCHULE IN IHREN KINDERSCHUHEN

Die New Islands Brygge School soll bis Mai 2020 fertig sein, pünktlich zum dann startenden Schuljahr und um den Schulmitarbeitern und Kindern Zeit für den Transfer zu geben. Dieser Zeithorizont bietet hoffentlich ausreichend Zeit für Planung und Bau, während gleichzeitig versucht wird, den nachhaltigen Bedürfnissen gerecht zu werden.

LEGO beginnt mit dem Verkauf nachhaltiger Legosteine aus Zuckerrohr

LEGO-Enthusiasten stellen sich oft eine Utopie vor, wenn sie mit den bunten Blöcken und Steinen von Lego bauen. Aber vor dem Hintergrund, dass durch Plastik die Ökosysteme der Welt zerstört werden, erscheint der Kauf jeglicher Form von Plastik als ein Widerspruch zu den eigenen Idealen. Aus diesem Grund hat sich LEGO laut eigener Pressemitteilung dazu entschieden, künftig von seinen Kunststofflieferanten Abstand zu nehmen. Das soll Teil einer umfassenderen Anstrengung sein, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens bis 2030 drastisch zu reduzieren.

„In der LEGO Gruppe wollen wir einen positiven Einfluss auf die Welt um uns herum nehmen und wir arbeiten hart daran, großartige Produkte für Kinder zu entwickeln, die nachhaltige Materialien verwenden.“

Tim Brooks, Vice President Umweltverantwortung, LEGO Gruppe

KUNSTSTOFF AUS ZUCKERROHR

Die ersten zuckerrohrbasierten Kunststoffartikel der Marke werden noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Zunächst werden alle botanischen Elemente – LEGO Blätter, Büsche und Bäume – in Zukunft aus diesem Material hergestellt, die laut LEGO ein bis zwei Prozent aller Produkte ausmachen.

In Zukunft plant die Marke, ihr Angebot an nachhaltigen Blöcken im Rahmen der Partnerschaft mit dem World Wildlife Fund stark zu erweitern. Für den Laien scheint Zuckerrohr auf den ersten Blick ein ungeeignetes Material für LEGO-Steine zu sein, aber das Unternehmen versichert seinen Kunden, dass die neuen Blöcke im Wesentlichen identisch mit den alten sind. Es handelt sich dabei zwar immer noch um Kunststoff, aber es ist eine Form von Kunststoff, die laut der Marke weniger Einfluss auf die Umwelt (Ressourcenschonend an Wasser und Erdöl) hat.

LEGO IST BISHER EIN PLASTIKVERSCHMUTZER

Seit 2009 soll die Marke 400 Milliarden LEGO-Teile produziert haben, was bedeutet, dass ihr Beitrag zur Plastikverschmutzung enorm ist. Weltweit werden jährlich rund 380 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Inzwischen „enden“ jährlich schätzungsweise acht Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen, das Äquivalent eines Müllwagens pro Minute.

Die Kunststoffproduktion unterstützt außerdem die fossile Brennstoffindustrie, die weltweit der vorherrschende Treiber des Klimawandels ist, da Plastik in der Regel aus Erdöl gewonnen wird.

ES WIRD JEDOCH FLEIßIG GEFORSCHT

LEGO hat bereits 165 Millionen US-Dollar in ein nachhaltiges Materialforschungszentrum investiert. LEGOs allmähliche Abkehr von nicht nachhaltigem Kunststoff ist ähnlich zu beobachten wie bei anderen kunststoffabhängigen Marken wie McDonald’s und Ikea.

„Es ist wichtig, dass die Unternehmen in jeder Branche Wege finden, ihre Produktmaterialien verantwortungsbewusst zu beschaffen und eine Zukunft zu gewährleisten, in der Mensch, Natur und Wirtschaft miteinander vereinbar sind.“

Alix Grabowski, Senior Program Officer bei WWF

LEGO hat es immerhin bereits geschafft, 100% seiner Produktionsaktivitäten mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Bis 2030 soll in der Produktion außerdem ein Null-Prozent Co2-Fußabdruck erreicht werden.

Edible Learning Lab: Grundschüler lernen, wie das Essen auf den Teller kommt

In einem Nachmittagsprogramm mit dem Namen „Edible Learning Lab“ lernen Grundschüler aus Buffalo im US-Bundesstaat Minnesota in einem eigens eingerichteten Pflanzen-Klassenzimmers den vollumfänglichen Prozess der Nahrungsproduktion kennen – von der Pflanzensaat bis zum Porzellanteller.

Ziel des Schulangebots ist es, Kindern bereits von früh auf Bewusstsein und Achtsamkeit für Lebensmittel zu lehren. So pflanzen die Grundschüler Samen, betreuen das Wachstum der Pflanzen und ernten diese schließlich. Jeder Schritt wird fein säuberlich protokolliert – von der Bewässerung bis hin zur Schädlingsbekämpfung.

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Foto: Edible Learning Lab

DAS SCHULPROJEKT ERREICHT AUCH ELTERN UND LEHRER

Tim Miner leitet das Edible Learning Lab in Buffalo. Sein Ziel ist die “Zerteilung der Lebensmitteilproduktion” in sechs Schritte: Zunächst beschäftigen sich die Grundschüler mit der Saat, schließlich mit vertikalen Bewässerungssystemen, dann mit der Betreuung des Pflanzenwachstums, abschließend mit Kompost, Ernte und Küche.

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Foto: Edible Learning Lab

Miner ist stolz, dass er mit dem Edible Learning Lab nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer in Buffalo selbst erreicht, sondern sein Pilotprojekt ins ganze Land ausstrahlt. Viele Schulen in den USA seien vom Projekt inspiriert worden, ähnliche Initiativen zu starten. Lehrer lernen zudem, wie über das Thema unterrichtet werden sollte. Zahlreiche Eltern bestätigen, dass ihre Kinder sie bitten, Gemüsegärten anzulegen.

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Foto: Edible Learning Lab

MICHELLE OBAMA IST DAS VORBILD EINER NEUEN BEWEGUNG

Initiativen, Bewegungen, Programme und Kampagnen wie die “Let’s move”-Kampagne der ehemaligen First Lady Michelle Obama haben einen neuen Fokus auf die Vermittlung von Wissen zu den Themen Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit und Gesundheit bei Kindern gelegt. Immer mehr Initiativen innerhalb und außerhalb der Schulen konzentrieren sich darauf, den Jüngsten alles zu den Themen Natur, Natürlichkeit und Gesundheit nahezubringen.