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Kalifornischer Food-Innovator bringt Wunderzutat Okara nach Berlin-Mitte

Ein kalifornischer Food-Innovator und das deutsche Food-Netzwerk HERMANN'S stellen in diesem Monat einen neuartigen pflanzlichen Lebensmittelzusatzstoff vor, der extrem nahrhaft und vielseitig einsetzbar ist. Okara, eigentlich Nebenprodukt der Sojabohnenverarbeitung, könnte die Zutat der Zukunft werden. Im April macht sie Zwischenstopp in Berlin.

Ein kalifornischer Innovator und das deutsche Food-Netzwerk HERMANN’S stellen in diesem Monat einen neuartigen pflanzlichen Lebensmittelzusatzstoff vor, der extrem nahrhaft und vielseitig einsetzbar ist. Okara, eigentlich Nebenprodukt der Sojabohnenverarbeitung, könnte die Zutat der Zukunft werden. Im April macht sie Zwischenstopp in Berlin.

DER MANGEL AN BALLASTSTOFFEN BIRGT GESUNDHEITLICHE RISIKEN

Die richtige und ausgewogene Ernährung ist einer der substanziellsten Faktoren in puncto Gesundheit. Studien zufolge hat sich diese allerdings in den meisten Industriestaaten radikal verändert, – auch zum Schlechten hin. Fettreiche und stark zucker- und salzhaltige Gerichte sowie eine insgesamt ballaststoffarme Ernährung schlagen sich sogleich auf die Gesundheit nieder. Insbesondere der Mangel an Ballaststoffen ist verantwortlich für gesundheitliche Risiken wie Übergewicht, Darmungleichgewicht, Hämorrhoiden und sogar Krebs, – die Liste ist lang. Eine Zutat, die in Zukunft Abhilfe schaffen könnte, ist Okara.

VON WEGWERFPRODUKT ZU QUALITÄTSZUTAT

Erst kürzlich hat ein Team von Forschern der National University of Singapore eine Methode entwickelt, um Okara, ein Nebenprodukt der Tofu- und Sojaproduktion, das zu 80 Prozent aus Ballaststoffen besteht, zu einem nahrhaften pflanzlichen Lebensmittelzusatzstoff umzuwandeln.

Etwa 10.000 Tonnen reines Okara landen in Singapur jährlich im Müll, da das Reinprodukt einen unangenehmen Geruch hat, leicht verdirbt und nicht gut schmeckt. Um Okara in eine schmackhafte Lebensmittelzutat zu verwandeln, griffen die Forscher auf ein Biofermentations-Verfahren zurück, bei dem das Produkt mit Enzymen (ähnlich denen, die zur Erzeugung von Tempeh verwendet werden) behandelt, gedämpft, gekühlt und fermentiert wurde. Genau diese Methode macht sich ein US-amerikanisches Unternehmen nun zunutze.

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RENEWAL MILL AUS OAKLAND WILL OKARA MARKTREIF MACHEN

Die Gründer von Renewal Mill aus dem kalifornischen Oakland identifizieren Neben- oder Abfallprodukte der Nahrungsmittelindustrie und extrahieren und verarbeiten sie zu nahrhaften, natürlichen und umweltfreundlichen neuen Produkten. Ende letzten Jahres wurde ihre erste Produktionsstätte in Oakland der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und: Die einfachen, kreativen neuen Verbindungen sind faszinierend.

Was Renewal Mill wiederverwerten will
Das Sortiment an „Lebensmittelabfällen“ ist vielfältig. / Foto: Renewal Mill

Vor allem die Weiterverarbeitung von Okara zu Mehl schreit nach zukunftsträchtigen Marktperspektiven. Das Okara-Mehl verbindet Geschmacklichkeit und kraftvolle Inhaltsstoffe zu einer vielseitigen ballaststoffreichen Zutat. Okara, ebenso reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, kann jedem auf Mehl basierenden Produkt hinzugefügt werden. Das Okara-Mehl, auserlesen aus der Verarbeitung von Bio- und Non-GMO-Sojabohnen, enthält die vierfache Menge an Ballaststoffen als Vollkornmehl und ist natürlich glutenfrei.

IM APRIL MACHT DIE WUNDERZUTAT ZWISCHENSTOPP IN BERLIN

Im HERMANN’S in Berlin-Mitte macht die Wunderzutat Okara in diesem Monat einen Zwischenstopp. Gemeinsam mit den Machern des deutschen HERMANN’S, Food Space und Netzwerk für Food Innovation in einem, ist aktuell die Möglichkeit geboten, sich von den Prozesskünsten von Renewal Mill und der Zutat der Zukunft Okara selbst zu überzeugen.

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Am Donnerstag, den 26. April 2018 von 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr verköstigt das HERMANN’S mit einem kreativen und nahrhaften Abendessen inklusive Okara. Auf Teilnehmer wartet ein fortschrittsgerichteter Abend mit freudvollem Kennenlernen neuer Zutaten und einem gemeinsamen Blick auf eine neue Welt der Lebensmittelversorgung. Tickets gibt es hier.

Fern der Veranstaltung für Pioniere der Branche und Szenekenner hält das HERMANN’S außerdem noch im gesamten April im Tagesgeschäft eine Auswahl von Quiche, Pancakes und Kuchen mit Okara bereit.

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Schon einmal im HERMMAN’S vorbeigeschaut? Das Lokal in der Torstraße 116-118 in Berlin-Mitte versteht sich als Community Space und Future Food Lab in einem. Innovative Zutaten und kreative Gerichte sind an der Tagesordnung. Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag von 11:00 Uhr bis 19:30 Uhr.

Tickets für The Okara Supper Club? Hier!

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