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Chinesische Militärtruppen werden eingezogen, um einen Wald in der Größe Irlands zu pflanzen

Über 60.000 Soldaten und Militärangehörige der chinesischen Volksbefreiungsarmee werden derzeit mit einer überraschenden neuen Initiative beauftragt: Sie sollen sich an der Wiederaufforstungsmission des Landes beteiligen und landesweit eine Gesamtfläche von 84.000 Quadratmetern bepflanzen.

Über 60.000 Soldaten und Militärangehörige der chinesischen Volksbefreiungsarmee werden derzeit mit einer überraschenden neuen Initiative beauftragt: Sie sollen sich an der Wiederaufforstungsmission des Landes beteiligen und landesweit eine Gesamtfläche von 84.000 Quadratkilometern bepflanzen.

Laut chinesischen Medien kündigte die Zentralkommission des Landes an, Regimenter der Volksbefreiungsarmee und einige bewaffnete Polizeibeamte im Inland von ihren Posten entlang der Nordgrenze abzuziehen, um Setzlinge in die Erde zu bringen. Bis zum Ende des Jahrzehnts will die chinesische Regierung 23 Prozent der gesamten Landmasse bewalden; der derzeitige Wert liegt bei 21 Prozent.

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Foto: Asia Times / PLA Daily

Die stark verschmutzte Provinz Hebei, die Peking umgibt, hat sich verpflichtet, ihre gesamte Waldfläche bis Ende 2020 deutlich auszuweiten. Der Großteil der von den Frontlinien zurückgezogenen Truppen soll nun zur Aufforstung in eine Provinz entsandt werden, die die Hauptschuld für die Entstehung von Rauch und Smog trägt, die in der kalten Jahreszeit nicht nur Peking, sondern auch große Teile Nordchinas bedecken.

„GRÜNE HELFER“ SIND BEI CHINAS POLIZEI NICHTS NEUES

Für derartige Aufgaben verfügt die Chinesische Bewaffnete Volkspolizei bereit einen speziell dafür vorgesehenen Forstwirtschaftszweig. In bewaldeten Gebieten wie der nordöstlichen Bergkette des Großen Hinggan-Gebirges, die auch als „Chinas grüne Lunge“ bezeichnet wird, sowie in den Provinzen Heilongjiang und Innere Mongolei patrouillieren die „grünen Helfer“ und üben dort ebenfalls die Verwaltungsgerichtsbarkeit aus.

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Foto: Asia Times / PLA Daily

CHINAS SOLDATEN ARBEITEN ZUNEHMEND FÜR INFRASTRUKTURMISSIONEN

Laut Asia Times herrscht Freude darüber, dass die Soldaten zu nicht-militärischen Aufgaben in den Süden abgezogen werden. Vor allem das wärmere Klima, im Vergleich zur Arbeit an der frostigen Nordgrenze, soll das chinesische Militär erleichtern. Ränge und Vergütung bleiben unverändert.

Seit 2015 hatte Peking einen Plan zur Entlassung von 300.000 Soldaten angekündigt. Zahlreiche der Militärposten wurden in Infrastrukturmissionen umgewandelt, und für die Wiederbelebung wichtiger staatlicher Infrastrukturprojekte eingesetzt.

2 Kommentare zu “Chinesische Militärtruppen werden eingezogen, um einen Wald in der Größe Irlands zu pflanzen

  1. TOLL,SUPER MIchael Kristen aus Deutschland die allerbesten Grüsse Herr Xi Jinping

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  2. Tolle Aktion! Krass, dass China tatsächlich die manpower hat, um „einfach mal so eben“ solche Aktionen zu machen. Respekt. Geht natürlich auch nur in einem solchen Regime – es hat alles seine zwei Seiten…

    In der Überschrift steht übrigens noch „84.000 QuadratMETER“ … das wunderte mich erst mal ein bißchen, bis ich die richtige Zahl im Text las. 😉

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