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Queen Elizabeth II ordnet Einwegplastik-Bann aus dem Buckingham Palace an

Queen Elizabeth II hat die Verbannung von Einwegplastik aus dem königlichen Haushalt angeordnet. Im Buckingham Palace, im Windsor Castle und im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh wird bei der Bewirtung nun ausschließlich Porzellangeschirr oder Recycelbares verwendet.

Queen Elizabeth II hat dieser Tage die Verbannung von Strohhalmen und Flaschen aus Plastik aus den königlichen Gemächern angeordnet, um den Einsatz von Kunststoffen „auf allen Ebenen“ einzuschränken. Dazu wurden jetzt neue Einkaufs- und Abfallpläne für den Buckingham Palace erstellt.

Die Queen fühlte sich durch die Mitarbeit an dem neuesten Werk von Sir David Attenborough dazu angeregt, Maßnahmen zu ergreifen. Der Film beschreibt Flora und Fauna in den Naturschutzgebieten im Commonwealth.

Sie wurde gefilmt, wie sie mit dem Dokumentarfilmer lachte und scherzte, während die Dokumentation die Schaffung eines Netzwerkes von nationalen Waldparks in den 52 Ländern des Commonwealth thematisiert.

„Es besteht der dringende Wunsch, das offensichtliche Problem im königlichen Haushalt anzugehen; eine Entscheidung, die von Sir David Attenborough inspiriert wurde. Der neue Plan sieht vor, dass der königliche Haushalt sich dazu verpflichtet, die Umweltbelastung zu reduzieren.“

The Buckingham Palace

WIRD ENGLAND JETZT AUCH PFAND FÜR PET-FLASCHEN EINFÜHREN?

Ähnlich wie hier in Deutschland oder auch in Norwegen könnte Großbritannien bald ein strenges Kunststoffflaschen-Recycling-System einführen. „Im Zuge der neuen Bestrebungen am Hof haben wir eine Reihe praktischer Schritte unternommen, um den Einsatz von Kunststoffen zu reduzieren. Auf allen Ebenen besteht ein starker Wunsch, dieses Problem anzugehen“, so ein Sprecher des Buckingham Palace.

Interne Caterer im Buckingham Palace, im Windsor Castle und im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh dürfen, nun Berichten zufolge, nur noch Geschirrteller und -gläser oder recycelbare Pappbecher zur Bewirtung ihrer Gäste verwenden.

KEIN EUROPÄISCHES EINWEGPLASTIK AB 2030 – TROTZ BREXIT

Die Ankündigung erfolgt im Rahmen einer breiteren Anti-Kunststoffstrategie. Die Europäische Union plant, bis 2030 alle Kunststoffverpackungen entweder recycelbar oder wiederverwendbar zu machen. Damit soll das horrende Problem der Kunststoffabfälle auf dem Kontinent endlich angegangen werden.

Zu weiteren Verpflichtungen gehören eine Verringerung des Verbrauchs von Einwegkunststoffen und rechtliche Einschränkungen bei der Verwendung von Mikroplastik sowie Mikroperlen, die in vielen Kosmetika zu finden sind.

Frans Timmermans, der erste Vizepräsident der Europäischen Kommission, verantwortlich für nachhaltige Entwicklung, sagte zu den Plänen im Januar 2018: „Wenn wir unsere Herstellung und Nutzung von Kunststoff nicht schnellstens grundlegend ändern, wird es in unseren Ozeanen im Jahre 2050 mehr Plastik als Fisch geben.“

Jedes Jahr werden in Europa  25 Millionen Tonnen Plastikmüll produziert, jedoch werden weniger als 30 Prozent davon bis dato überhaupt recycelt.

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