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Grüne Lufterfrischer: Auf diese Zimmerpflanzen schwört sogar die NASA

Rund 90 Prozent unseres Lebens findet in geschlossenen Räumen statt. Hier ist die Luftqualität jedoch zwei bis fünf Mal verschmutzter als im Freien. Diese zehn Zimmerpflanzen hat die NASA als beste grüne Entgifter auserkoren.

Laut der Environmental Protection Agency verbringen wir inzwischen ungefähr 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Leider ist die Luftqualität im Haus oft alles andere als optimal und kann sogar um das Zwei- bis Fünffache verschmutzter als im Freien sein.

Dabei atmet ein Mensch täglich zehn bis 20 Kubikmeter Luft ein. Gerade in Zimmern, in denen sich viele Menschen aufhalten oder die selten gelüftet werden, ist das Raumklima oft nicht gut und die Atemluft nicht so rein, wie es zu wünschen wäre.

SCHIMMELSPOREN DURCH TEPPICH IM BÜRO?

Baumaterialien, Teppichböden, Teppichkleber, Wohntextilien, Farben, Isoliermaterialien, aber auch Reinigungsmittel, Insekten-Sprays, schlecht gewartete Klima- oder Belüftungsanlagen, Abgase und Zigarettenrauch führen häufig zu einer enormen Belastung der Raumluft mit Chemikalien (Trichlorethylen, Formaldehyd, Benzol etc.), Schimmelsporen und Allergenen.

Eine mit diesen Chemikalien belastete Raumluft kann vielfältige gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Für die entstehenden Symptome gibt es bereits eine Bezeichnung. Man nennt sie in ihrer Gesamtheit das Sick-Building-Syndrom oder die Gebäudekrankheit.

UNGELÜFTETE RÄUME MACHEN KRANK

Die Symptome des Sick-Building-Syndroms können ganz unterschiedlich sein. Sie betreffen in erster Linie das Allgemeinbefinden. Man fühlt sich müde, schlapp und unkonzentriert. Das Einatmen von Formaldehyd kann außerdem Ausschläge, Husten, brennende Augen und Irritationen des Halses und der Nase verursachen. Menschen mit Asthma reagieren besonders empfindlich auf Formaldehyd.

Auch Allergien, Anämien sowie schwere Erkrankungen der Knochen und des Lymphsystems können zu den Sick-Building-Symptomen gehören. Gleichzeitig verschlechtert sich der Zustand der Entgiftungs- und Ausleitungsorgane, also der Leber und der Nieren.

PFLANZEN ALS NATÜRLICHE RAUMERFRISCHER

Eine der günstigsten und effektivsten Methoden die Luft zu verbessern, ist der Kauf und die Haltung einer Zimmerpflanze. Die sehen mitunter nicht nur hübsch aus, sondern reinigen auch die Luft von Schadstoffen und geben saubere Luft an den Raum ab.

Eine Pflanze auf dem Büroschreibtisch des Kollegen im vierten Hinterzimmer sollte also nicht mehr nur als komische Marotte abgestempelt werden, – sie kann wesentlich gesundheitsfördernd wirken.

Alle als raumluftreinigend anerkannten Pflanzenarten entstammen hauptsächlich tropischen und subtropischen Regenwaldzonen. Denn je nach geografischer Lage und Grundbeschaffenheit der Erde entstehen Fäulnisgase in unterschiedlichen Konzentrationen und Zusammensetzungen. Diese Pflanzen haben sich an den Verschmutzungsgrad der Luft in ihrer Umgebung angepasst und sind in der Lage, die Luft “umzuwandeln”.

Die nachstehenden Pflanzen filtern Schadstoffe wie Benzol, Formaldehyd und Nikotin. Sie absorbieren Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid aus der Luft, verringern die Staubbelastung und produzieren neuen Sauerstoff.

1. Drachenbaum (Dracaena)

2. Einblatt (Spatiphyllum)

3. Grünlilie (Chlorophytum)

4. Efeutute (Epipremnum)

5. Birkenfeige (Ficus Benjamini)

6. Efeu (Hedera)

7. Bogenhanf (Sanseveria)

8. verschiedene Palmenarten

9. Chrysanthemen

10. Orchideen

 

TOP SCHADSTOFF-KILLER EFEU, EINBLATT UND GRÜNLILIE

Eine Pflanze, die viel Licht braucht, kann ihre luftreinigende Funktion am besten dann entfalten, wenn sie am Fenster steht. Einige Pflanzen sind sehr aktive Schadstoffkiller. Efeu, Einblatt und Grünlilie sind echte Alleskönner und absorbieren Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen und Kohlendioxid besser als viele andere Pflanzen.

Als Richtwert empfehlen Experten eine mittelgroße Pflanze pro zwölf Quadratmeter. Es darf aber auch ruhig mehr sein – vor allem in Büros. Je mehr Pflanzen, desto besser für die Raumluft.

AUCH ASTRONAUTEN SCHWÖREN AUF PFLANZENFILTER

Die NASA führte bereits vor einigen Jahren eine Studie durch, um den besten Pflanzen für die Reinigung der Luft in geschlossenen Räumen auf die Spur zu kommen.

Als bekannt wurde, dass die Innenräume im All zahlreiche Schadstoffe für die Astronauten enthalten, begann die NASA mit der Erforschung von Luftfilterung. Zur Bekämpfung der Belastung wählten sie nicht nur eine gute Lüftung, sondern auch Luftreinigung durch Pflanzen.

Die Forschungsergebnisse ergaben deutlich, dass bestimmte Pflanzen (darunter unsere zehn Empfehlungen) CO2 und Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen effektiv herausfiltern und in Sauerstoff umwandeln.

Wenn sogar Astronauten auf Pflanzen als natürliche Raumerfrischer zurückgreifen, kann unsereins keine Ausreden mehr finden. Die Familie daheim, die Kollegen im Büro und der eigene Körper werde es einem danken.

1 Kommentar zu “Grüne Lufterfrischer: Auf diese Zimmerpflanzen schwört sogar die NASA

  1. Und Pflanzen machen glücklich. 🙂 Aber wer sind diese Experten und gibt es wirkliche Daten? Würde mich sehr interessieren.

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