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Fair Fashion-Ikone Stella McCartney erhält begehrtesten Innovationspreis der Branche

Fair Fashion-Ikone Stella McCartney gewinnt bei den Fashion Awards in der Royal Albert Hall in London den Innovationspreis. Die Tochter von Paul McCartney ist Vorreiterin beim Thema "vegane Mode".

Bei den Fashion Awards in der Royal Albert Hall in London im Dezember versammelte sich das Who is Who der Modebranche: Nicht nur Designer Karl Lagerfeld und die Models Naomi Campbell, Karlie Kloss und Irina Shayk waren mit von der Partie; auch Lady Gaga und Victoria Beckham schritten über den Roten Teppich. Der Star des Abends war aber eine andere: Designerin Stella McCartney erhielt für ihre vegane Mode den Innovationspreis.

STELLA MCCARTNEY GILT ALS IKONE „VEGANER MODE“

Stella McCartney zeigt der konventionellen Modeproduktion schon seit vielen Jahren die kalte Schulter. Die überzeugte Vegetarierin verzichtet komplett auf Pelze und Leder in ihren Kollektionen. Stattdessen setzt sie auf nachhaltige Produktion, verbindet Luxus mit Materialien wie vegetarischem Leder, Wolle aus nachhaltig wirtschaftenden Farmen oder ganz neu entwickelten Recycling-Stoffen. Seit 2016 gibt es auch Herrenmode im Sortiment der US-Amerikanerin.  McCartney selbst bezeichnet ihre Mode als „vegan“, obwohl mitunter eben auch Wolle oder Seide verarbeitet wird.

„ICH HOFFE, DASS ICH ALS ERSTE PREISTRÄGERIN ANDERE DESIGNHÄUSER INSPIRIEREN KANN, NACHZUZIEHEN“

„Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Auszeichnung“, so Stella McCartney bei den Fashion Awards in London, „Und ich hoffe, dass ich als erste Preisträgerin andere Designhäuser inspirieren kann, nachzuziehen und diese Auszeichnung zur prestigeträchtigsten zu machen – und nicht zu einer einmaligen Sache.“ Für ihre Verdienste für die britische Modewirtschaft wurde sie bereits 2013 durch Queen Elisabeth II. in den Order of the British Empire als Officer aufgenommen.

IMMER MEHR DESIGNHÄUSER SETZEN AUF FAIRE STANDARDS – ES BLEIBT INDES INTRANSPARENT

Schuhlabels wie Nae, Jan’n’June und Ethletic, Klamottenhersteller wie Thinking Mu, Cossac Zurita oder Mud Jeans: Immer mehr Unternehmen setzen auf faire Arbeitsbedingungen und Löhne in den Fabriken, fairen Handel und nachhaltige, umweltbewusste Produktion. Für die Verbraucher allerdings ist es schwierig, genau diese Produkte zu erkennen. Die Qualität der Mode ist dabei kein Indiz für Nachhaltigkeit, wie man an den Beispielen einiger hochpreisiger Modehäuser erkennen kann.

 

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